Herausforderungen
Robin Finke ist Inhaber einer ARAG-Agentur in der Region Bonn und hat dort ein Team von über 20 Vertriebspartnern aufgebaut. Das Team gewinnt Kunden deutschlandweit über Online-Marketing. Inzwischen kommen über 2.000 Leads im Monat herein.
Diese Leads kommen nicht gleichmäßig. Zwischen neun und zehn Uhr sind es manchmal plötzlich 30, danach zwei Stunden lang nur zwei oder drei pro Stunde. Viele Anfragen kommen um 22 Uhr, um Mitternacht oder am Wochenende. „Das Thema Leads ist ein Schnelligkeitsgeschäft“, sagt Robin. Ein Lead von 22 Uhr wurde früher erst am nächsten Arbeitstag angerufen, wenn er dann noch erreichbar war. Schichten am Notfalltelefon waren für niemanden eine gute Lösung.
Dazu kam der Aufwand im Hintergrund. Robin leitete die Leads von Hand per E-Mail weiter und führte Listen, wer wie viele bekommen hatte. Die selbstständigen Vertriebspartner arbeiteten jeweils mit eigenen Systemen. Terminbestätigungen und Nachfassen fielen oft weg, weil sie Zeit kosten und keinen Spaß machen.
Skeptisch war Robin trotzdem: Wie reagieren Kunden, wenn sie so schnell per WhatsApp angeschrieben werden? Kann eine KI genug Empathie zeigen? Die ersten paar hundert Leads im Test räumten diese Bedenken aus.
Ergebnisse
Volle Kalender nach dem ersten Wochenende
Wochenendleads galten im Team als schlecht. Nach dem ersten Wochenende mit Eva war der Kalender für Montag und Dienstag voll. „Das war das erste Aha-Erlebnis, wo ich wusste: Okay, wir haben alles richtig gemacht.“
30 bis 40 % mehr Umsatz bei gleichem Werbebudget
„Mit dem gleichen Werbebudget erzielen wir ungefähr 30 bis 40 % mehr Umsatz“, sagt Robin. Das Team kam vorher schon von einem hohen Niveau.
Mindestens zwei Stunden pro Vertriebler und Tag
Terminbestätigungen, Erinnerungen 24 Stunden und eine Stunde vor dem Termin und das Nachfassen laufen jetzt automatisch, bei jedem Kunden. Robin schätzt, dass jeder Vertriebler dadurch mindestens zwei Stunden effektive Arbeitszeit am Tag gewonnen hat.
Ein gemeinsames System und automatische Verteilung
Alle Vertriebspartner arbeiten heute im selben System und sehen, in welcher Phase jeder Kunde steht. Die Leads werden reihum verteilt. Jeder Vertriebler legt fest, wie viele er am Tag haben möchte. Wer krank ist, wird mit einem Klick aus der Verteilung genommen.
Hilfe beim Recruiting
Robin zeigt Bewerbern, wie das Team arbeitet. Seitdem bringen seine Vertriebler auch Familie, Freunde und Bekannte als Empfehlung mit.
Fazit
Den größten Gewinn sieht Robin darin, dass unangenehme Routineschritte wegfallen und die Zeit in den Vertrieb fließt. Er empfiehlt simpli.bot allen, die mit einem Team arbeiten und mindestens dreistellig Anfragen im Monat bekommen.